Seelenstoff Blog

Die Geschichte hinter Seelenstoff

Warum Seelenstoff entstanden ist

Es gibt Bücher, die schreibt man, weil man ein Thema interessant findet.

Und es gibt Bücher, die entstehen, weil etwas im Leben passiert, das einen verändert.

Seelenstoff gehört zur zweiten Kategorie.

Dieses Buch ist nicht aus einer Theorie heraus entstanden.

Es ist aus einer Erfahrung entstanden, die meinen Blick auf mentale Stärke, Sprache und Selbstwahrnehmung grundlegend verändert hat.

Ich habe kein Buch geschrieben, weil ich unbedingt ein Buch schreiben wollte.

Ich habe etwas aufgeschrieben, das irgendwann nicht mehr leise sein wollte.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl.
Wenn ein Gedanke so lange in dir arbeitet, bis du irgendwann merkst:
Jetzt muss ich darüber sprechen.

Wer ich bin

Mein Name ist Aria Revelle.

Ich bin zertifizierte Mentaltrainerin und Autorin des Workbooks Seelenstoff.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie Gedanken, Sprache und unser innerer Dialog unser Leben beeinflussen.

Aber ich spreche über diese Themen nicht nur aus der Theorie.

Ich spreche auch aus eigener Erfahrung.

Denn ich lebe selbst mit chronischen Schmerzen und genau diese Erfahrung hat meinen Blick auf mentale Stärke, Sprache und Selbstwahrnehmung stark verändert.

Der Wendepunkt

Bei mir gab es einen Moment, nach dem nichts mehr einfach normal weiterlief.

Ich hatte einen Auffahrunfall.

Ich war Beifahrerin und ich konnte absolut nichts dafür.

Eigentlich sollte man denken, dass so etwas eine klare Situation ist.

Doch plötzlich ging es nicht mehr nur um den Unfall selbst.
Plötzlich ging es darum, wie ich damit umging.

Und irgendwann stand ich in einer Situation, in der ich nicht mehr nur verletzt war, sondern auch diejenige, die angeblich „schlecht damit umging“.

Heute weiß ich:
Das nennt man Schuldumkehr, manchmal auch Täter-Opfer-Umkehr.

Ab diesem Punkt ging es nicht mehr nur um Schmerzen.
Es ging darum, wie darüber gesprochen wurde.
Und wie schnell einem die eigene Wahrnehmung abgesprochen werden kann.

Viele Menschen kennen solche Situationen.
Du spürst, dass etwas nicht stimmt.
In deinem Körper.
In deinem Leben.
In deiner Belastung.

Doch von außen kommen Sätze wie:
„Das ist nur psychisch.“
„Sie müssen sich da nicht so reinsteigern.“
Oder der Satz, den viele Menschen schon einmal gehört haben:
„Nehmen Sie es doch nicht so persönlich.“

Und manchmal kommt noch ein Satz dazu, der noch gefährlicher ist:
„Sie bilden sich das alles nur ein.“

Solche Sätze können etwas Gefährliches tun:
Sie stellen nicht nur eine Situation infrage, sondern die eigene Wahrnehmung.

Wenn das immer wieder passiert, beginnen Menschen irgendwann, an sich selbst zu zweifeln.
Und genau hier zeigt sich, wie mächtig Sprache sein kann.

Manchmal entsteht so etwas wie ein innerer Ausnahmezustand.
Nicht nur durch das, was passiert ist, sondern durch das, was danach mit dieser Realität gemacht wird.

Für mich war diese Zeit unglaublich belastend.
Es ging irgendwann nicht mehr nur um Schmerzen.
Es ging auch um das Gefühl, Stück für Stück meine eigene Sicherheit zu verlieren.

Menschen denken bei Schmerzen oft nur an körperliche Symptome.

Doch wenn ein Nervensystem dauerhaft unter Stress steht, betrifft das häufig viel mehr:

  • Konzentration
  • Erinnerungsvermögen
  • Erschöpfung
  • innere Anspannung
  • und manchmal sogar das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung

Es war kein langsamer Prozess.

Es war eher so, als hätte jemand plötzlich einen Schalter umgelegt.
Dinge, die vorher selbstverständlich waren, wurden plötzlich schwierig.

Manchmal verlor ich mitten im Satz den roten Faden.
Manchmal hatte ich das Gefühl, mein Gehirn arbeitet plötzlich langsamer.

Und diese Hilflosigkeit hat mir große Angst gemacht.

Rückblickend war nicht alles nur dunkel

Heute sehe ich vieles differenzierter.

Diese Zeit hat mich nicht nur erschöpft.
Sie hat meinen Blick auf mentale Stabilität, Sprache und Selbstwert auch verändert.

Gleichzeitig begann ich irgendwann zu verstehen, dass mentale Stärke nicht immer bedeutet, alles auszuhalten.

Sondern manchmal auch:

  • die eigene Grenze ernst zu nehmen
  • Hilfe anzunehmen
  • das eigene Nervensystem zu verstehen
  • und neue Wege zu finden, mit Belastung umzugehen

Ich habe über Jahre hinweg tägliches Gehirntraining gemacht.
Nicht, weil plötzlich alles „gut“ war.
Sondern weil ich verstehen wollte, wie ich meinen Kopf und mein Nervensystem wieder stabilisieren kann.

Vieles hat sich dadurch verändert.

Auch heute noch brauche ich für manche Dinge länger als früher.
Aber ich habe gelernt, anders mit mir selbst umzugehen.

Der Kern von Seelenstoff

Genau aus dieser Erfahrung heraus ist Seelenstoff entstanden.

Nicht als theoretisches Buch.
Nicht als klassisches Motivationsbuch.

Sondern als etwas, das sich selbst gebraucht hätte.

Eine Sammlung von Gedanken, Perspektiven und Werkzeugen, die helfen können, mental stabil zu bleiben, wenn es im Außen schwierig wird.

In Seelenstoff geht es nicht darum, immer stark zu sein.
Es geht auch nicht darum, alles „wegzudenken“.

Es geht darum zu verstehen:

  • was Worte mit uns machen
  • wie Gedanken unser inneres Erleben beeinflussen
  • und warum mentale Stabilität oft viel mehr mit unserem Nervensystem zu tun hat, als viele glauben

Was Seelenstoff anders macht

Viele Bücher über mentale Stärke lesen sich sehr laut.

Mit großen Versprechen.
Mit ständigem Optimieren.
Mit dem Gefühl, noch besser funktionieren zu müssen.

Gerade in belastenden Situationen kann genau das jedoch überfordernd sein.

Deshalb ist Seelenstoff bewusst anders aufgebaut.

Es ist kein klassisches Lesebuch.

Es ist ein Workbook.

Das bedeutet:
Man muss nicht alles am Stück lesen.
Man darf Seiten mehrfach lesen.
Man darf langsam lesen.
Man darf Pausen machen.

Denn manchmal braucht ein Nervensystem nicht noch mehr Input.

Sondern eher:

  • Ruhe
  • Klarheit
  • Wiederholung
  • und Raum zum Nachdenken

Warum ich dieses Buch geschrieben habe

Für mich war dieses Buch auch ein Weg, etwas in Worte zu fassen, das lange schwer greifbar war.

Manches versteht man erst, wenn man beginnt, darüber zu sprechen.

Oder wenn man beginnt, Erfahrungen nicht mehr nur wegzudrücken, sondern ernst zu nehmen.

Vielleicht ist genau das ein Teil von Seelenstoff:

Dass wir lernen, uns selbst wieder ein Stück mehr zu vertrauen.

Verbindung zum Buch

Viele der Gedanken aus diesem Artikel finden sich auch in meinem Workbook Seelenstoff wieder.

Wenn du dich mit Themen wie Sprache, innerem Dialog und mentaler Stabilität beschäftigen möchtest, findest du auf dieser Website auch eine Leseprobe des Buches.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Sicherheitsüberprüfung

Ungültiger Captcha-Code. Versuchen Sie es erneut.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.