Seelenstoff Blog

Erfahrung mit Low Dose Naltrexon (LDN)

Warum ich diesen Erfahrungsbericht schreibe

Ich habe mich entschieden, meine Erfahrungen mit Low Dose Naltrexon (LDN) von der ersten Einnahme an zu dokumentieren. Ehrlich, ungeschönt und ohne zu wissen, wohin diese Reise führt.

Dieser Bericht beschreibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen. Jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente. Deshalb soll dieser Blog keine Empfehlung oder medizinische Beratung sein, sondern ein möglichst transparenter Einblick in meinen eigenen Verlauf.

Meine Ausgangssituation

Seit einem schweren Autounfall leide ich ua. unter chronischen Schmerzen. Dazu gehören anhaltende Rückenschmerzen sowie ein beidseitiges Eagle-Syndrom mit starken, brennenden Nervenschmerzen im Halsbereich und einem sich immer weiter verschlimmernden Globusgefühl. Diese Schmerzen begleiten mich seit Jahren und beeinflussen meinen Alltag erheblich.

Neben den Schmerzen lebe ich ua. auch mit einer ausgeprägten Erschöpfung, sowie kognitiven Einschränkungen wie Konzentrations- und Wortfindungsproblemen. Ich weiß, dass LDN häufig im Zusammenhang mit ME/CFS und Erschöpfung erwähnt wird.

Trotzdem ist das nicht der Hauptgrund, warum ich mit LDN beginne.

Meine Hoffnung richtet sich in erster Linie auf die Schmerzen. Wenn LDN meine chronischen Schmerzen spürbar reduzieren könnte, wäre das für mich bereits ein großer Gewinn.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn sich auch meine Erschöpfung oder meine kognitiven Beschwerden verbessern würden. Das wäre für mich ein wunderbares Geschenk. Ich starte diese Behandlung jedoch nicht mit dieser Erwartung, sondern mit dem Wunsch, herauszufinden, ob sich meine Schmerzen verändern.

Was du hier finden wirst

Ich werde nicht nur über Verbesserungen schreiben. Genauso wichtig sind die Tage, an denen sich nichts verändert oder an denen Nebenwirkungen auftreten.

Mein Ziel ist kein Erfolgsbericht und auch kein Gegenbeweis. Ich möchte einfach möglichst ehrlich festhalten, was während dieser Behandlung tatsächlich passiert.

Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht irgendwann anderen Menschen, die vor derselben Entscheidung stehen wie ich heute.

Was ist Low Dose Naltrexon (LDN)?

Low Dose Naltrexon (LDN) ist die niedrig dosierte Form des Wirkstoffs Naltrexon. In deutlich höheren Dosierungen ist Naltrexon zur Behandlung von Alkohol- und Opioidabhängigkeit zugelassen. In niedriger Dosierung wird LDN seit einigen Jahren als sogenannte Off-Label-Therapie eingesetzt.

Off-Label bedeutet, dass ein Medikament außerhalb seiner eigentlichen Zulassung verordnet wird. Ärztinnen und Ärzte dürfen dies im Einzelfall tun, wenn sie sich davon einen möglichen Nutzen versprechen.

LDN wird unter anderem bei chronischen Schmerzen, neuropathischen Schmerzen, Fibromyalgie, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom), Long COVID, Multipler Sklerose und weiteren Erkrankungen eingesetzt. Für viele dieser Anwendungsgebiete wird die Forschung derzeit weitergeführt. Die wissenschaftliche Datenlage wächst, ist jedoch je nach Erkrankung unterschiedlich.

Da LDN in diesen Bereichen meist als Off-Label-Therapie verordnet wird, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten häufig nicht oder nur nach einer Einzelfallentscheidung.

In meinem Fall wurde das Medikament individuell in einer Apotheke hergestellt. Die Kosten für eine Flasche betrugen 173 Euro für 100mg die ich selbst bezahlt habe.

Wichtig: Obwohl LDN häufig im Zusammenhang mit ME/CFS und Long COVID erwähnt wird, nehme ich es persönlich nicht wegen meiner Erschöpfung ein. Mein Hauptziel ist die Behandlung meiner chronischen Schmerzen. Genau diesen persönlichen Verlauf dokumentiere ich auf dieser Seite.

Tag 1 - Der erste Schritt

Dosierung: 0,5 ml LDN

Heute habe ich zum ersten Mal Low Dose Naltrexon eingenommen.

Eigentlich stand die Flasche bereits einen Tag bei mir zu Hause. Ich habe mich aber nicht getraut, sie sofort zu öffnen. Nach vielen Jahren mit chronischen Schmerzen, unzähligen Arztterminen und unterschiedlichen Therapieversuchen war da einfach Respekt vor einem weiteren Medikament und auch Angst vor möglichen Nebenwirkungen.

Obwohl mir 1,5 ml verordnet wurden, habe ich mich bewusst entschieden, mit 0,5 ml zu beginnen. Ich wollte meinem Körper Zeit geben und langsam herausfinden, wie ich das Medikament vertrage.

Die Einnahme selbst war unkompliziert. LDN schmeckt deutlich bitter, ließ sich aber problemlos einnehmen.

In der Nacht hatte ich sehr intensive Träume. Da ich ohnehin häufig Albträume habe und mich manchmal selbst im Schlaf schreien höre, kann ich nicht sicher sagen, ob dies durch LDN verstärkt wurde. Auffällig war jedoch, dass die Träume besonders lebhaft waren.

Am Morgen fiel mir das Aufstehen schwer. Ich war zwar wach, brauchte aber deutlich länger als sonst, bis ich mich in der Lage fühlte aufzustehen und in den Tag zu starten.

Im Laufe des Vormittags verschwanden diese Eindrücke wieder. Weitere Veränderungen oder Nebenwirkungen habe ich an diesem ersten Tag nicht bemerkt.

Mein Fazit nach Tag 1:

Der erste Schritt ist geschafft. Ob die intensiven Träume und die Morgenmüdigkeit tatsächlich mit LDN zusammenhängen oder einfach Zufall waren, kann ich nach einer einzigen Einnahme noch nicht beurteilen. Deshalb werde ich in den nächsten Tagen vor allem weiter beobachten und möglichst objektiv dokumentieren, was sich verändert, oder eben auch nicht.

Tag 2 - Eine schlechte Nacht, aber anders als erwartet

Dosierung: 0,55 ml LDN

Gestern Abend habe ich die Dosis leicht auf 0,55 ml erhöht.

Die Nacht war sehr unruhig. Allerdings lag das nicht an mir, sondern an meinem Hund Ben. Er hatte offensichtlich Bauchschmerzen und ist immer wieder aufgesprungen, wollte nach draußen, hat sich wieder hingelegt und war die ganze Nacht über unruhig. Dadurch wurde mein Schlaf mehrfach unterbrochen.

Deshalb kann ich meine Schlafqualität heute nicht sinnvoll im Zusammenhang mit LDN beurteilen.

Trotz des Schlafmangels ist mir heute Morgen etwas aufgefallen: Normalerweise wäre ich nach einer solchen Nacht deutlich gereizter und schneller genervt. Heute empfinde ich das nicht so. Ich bin zwar müde, aber innerlich erstaunlich ruhig.

Ob das mit LDN zusammenhängt oder einfach Zufall ist, kann ich nach zwei Tagen natürlich noch nicht sagen. Ich möchte diese Beobachtung aber festhalten und in den kommenden Tagen weiter darauf achten.

Mein Fazit nach Tag 2:

Die zweite Nacht eignet sich nicht, um Rückschlüsse auf LDN und den Schlaf zu ziehen, da Ben mich mehrfach geweckt hat.

Die einzige Beobachtung, die ich heute festhalten möchte, ist, dass ich mich trotz der schlechten Nacht emotional ausgeglichener fühle als ich es normalerweise erwarten würde.

Ob das tatsächlich etwas mit LDN zu tun hat, bezweifle ich im Moment eher. Nach allem, was ich über LDN gelesen habe, dauert es in der Regel mehrere Wochen, bis sich eine Wirkung zeigt. Außerdem befinde ich mich mit 0,55 ml noch ganz am Anfang und deutlich unter meiner verordneten Zieldosis.

Deshalb halte ich diese Veränderung zwar fest, möchte sie aber ausdrücklich nicht als Wirkung von LDN interpretieren. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht gibt es einen ganz anderen Grund, oder vielleicht zeigt sich rückblickend doch ein Muster. Genau deshalb schreibe ich diesen Erfahrungsbericht: um Beobachtungen festzuhalten, ohne vorschnelle Schlüsse zu ziehen.

Tag 3 - Eine interessante Beobachtung

Dosierung: 0,70 ml LDN

Gestern Abend habe ich die Dosis auf 0,70 ml erhöht.

Gestern hatte ich außerdem zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder Gesangsunterricht.

Dabei ist mir etwas aufgefallen: Die brennenden Nervenschmerzen im Hals, die nach dem Singen häufig auftreten, sind diesmal ausgeblieben. Auch das Gefühl, meine Halsmuskulatur anschließend stark beansprucht zu haben, hatte ich dieses Mal nicht.

Allerdings möchte ich diese Beobachtung mit Vorsicht betrachten. Der Unterricht fand bei meiner Gesangslehrerin statt, bei der ich seit fast 20 Jahren Unterricht nehme. Gerade dort treten meine Beschwerden grundsätzlich seltener auf als in anderen Situationen. Deshalb kann ich im Moment nicht beurteilen, ob diese Veränderung etwas mit LDN zu tun hat oder andere Gründe hat.

Am ehesten lässt sich das Gefühl so beschreiben, als hätte jemand eine Schicht von einer Zwiebel entfernt. Die Schmerzen sind noch da, aber sie wirken nicht mehr ganz so massiv oder so erdrückend wie vorher. Mein Hals fühlt sich etwas freier an. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber genau so empfinde ich es heute.

Die Nacht

Die Nacht wurde erneut durch Ben unterbrochen. Gegen zwei Uhr musste er nach draußen.

Nachdem ich wieder im Bett lag, war ich allerdings hellwach. Ich hätte problemlos aufstehen können und brauchte lange, bis ich wieder eingeschlafen bin.

Ob das mit LDN zusammenhängt oder einfach Zufall war, kann ich im Moment nicht beurteilen. Deshalb halte ich auch diese Beobachtung zunächst nur fest.

Mein Fazit nach Tag 3

Zum ersten Mal gibt es eine Veränderung, die mich überrascht: Mein Hals fühlt sich freier an als sonst, und beim Singen blieben die typischen brennenden Nervenschmerzen aus.

Gleichzeitig ist es aus meiner Sicht noch viel zu früh, daraus eine Wirkung von LDN abzuleiten. Ich befinde mich weiterhin in der Einstellungsphase und glaube eigentlich nicht, dass nach drei Tagen und einer Dosierung von 0,70 ml bereits belastbare Aussagen möglich sind.

Vielleicht ist diese Beobachtung Zufall. Vielleicht spielen andere Faktoren eine Rolle. Vielleicht zeigt sich hier aber auch ein erstes Muster. Genau deshalb dokumentiere ich meinen Verlauf Tag für Tag, um später nicht auf mein Gefühl angewiesen zu sein, sondern auf meine eigenen Aufzeichnungen.

Tag 4 - Weiterhin vorsichtig optimistisch

Dosierung: 1,00 ml LDN

Gestern Abend war ich etwas mutiger und habe die Dosis auf 1,00 ml LDN erhöht. Nachdem die ersten Tage insgesamt gut verlaufen waren und – abgesehen von den intensiven Träumen und der erschwerten Morgenmüdigkeit – keine für mich belastenden Nebenwirkungen aufgetreten waren, hatte ich das Gefühl, den nächsten Schritt wagen zu können.

Kurz nach der Einnahme fiel mir jedoch etwas auf: Mir wurde deutlich schwindelig und ich war plötzlich extrem müde. Natürlich waren auch die vergangenen Nächte durch Ben sehr unruhig, sodass ich grundsätzlich schon erschöpft war. Trotzdem fühlte sich diese Müdigkeit anders an. Ich hörte noch nicht einmal fünf Minuten mein Hörbuch und war bereits eingeschlafen – und das schon gegen halb neun am Abend. Ob diese starke Müdigkeit mit der höheren Dosierung zusammenhing oder einfach dem Schlafmangel geschuldet war, kann ich im Moment nicht beurteilen.

Die Nacht

Auch diese Nacht wurde wieder mehrfach durch Ben unterbrochen. Er brauchte meine Hilfe, sodass mein Schlaf erneut nicht erholsam war.

Trotzdem fällt mir inzwischen zum wiederholten Mal etwas auf: Obwohl ich müde bin und die Nächte anstrengend sind, fühle ich mich innerlich ruhiger als sonst. Ich bin nicht so schnell genervt oder angespannt, wie ich es nach mehreren schlechten Nächten normalerweise erwarten würde.

Ich weiß weiterhin nicht, ob das mit LDN zusammenhängt. Da mir dieses Gefühl nun aber schon an mehreren Tagen aufgefallen ist, möchte ich es weiter beobachten.

Schmerzen

Schmerztechnisch hat sich im Vergleich zu gestern nichts Wesentliches verändert.

Die Verbesserung, die ich gestern beschrieben habe, scheint im Moment stabil zu sein. Die Schmerzen sind nicht verschwunden, aber sie fühlen sich weiterhin weniger präsent an. Besonders auffällig ist für mich, dass das brennende Gefühl im Hals bisher nicht zurückgekehrt ist.

Außerdem habe ich im Moment deutlich seltener das sogenannte Globusgefühl – dieses ständige Empfinden, als würde etwas im Hals stecken oder hängen bleiben. Auch diese Veränderung möchte ich in den nächsten Tagen weiter beobachten.

Mein Fazit nach Tag 4

Nach vier Tagen möchte ich mich weiterhin davor hüten, vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Dafür ist der Zeitraum einfach noch zu kurz.

Trotzdem gibt es inzwischen mehrere Beobachtungen, die sich wiederholen: eine innere Ruhe trotz schlechter Nächte sowie eine bisher stabile Veränderung meiner Halsschmerzen und des Globusgefühls.

Ob daraus tatsächlich eine Wirkung von LDN wird oder ob sich alles wieder verändert, kann ich heute noch nicht sagen. Genau deshalb dokumentiere ich jeden einzelnen Tag.

Tag 5 - Keine großen Veränderungen

Dosierung: 1,00 ml LDN

Gestern Abend habe ich die Dosis erneut bei 1,00 ml LDN belassen.

Nachdem ich am Vorabend kurz nach der Einnahme Schwindel und starke Müdigkeit verspürt hatte, war ich gespannt, ob sich das wiederholen würde. Diesmal war es jedoch ganz anders: Ich hatte weder Schwindel noch wurde ich ungewöhnlich müde. Im Gegenteil, ich hatte eher Schwierigkeiten einzuschlafen.

Die Nacht

Der Beginn der Nacht war sehr unruhig. Ben kam lange nicht zur Ruhe und ich hatte immer wieder den Eindruck, dass er Schmerzen hatte. Irgendwann war meine Geduld erschöpft und ich merkte, dass ich gereizt wurde. Rückblickend glaube ich jedoch nicht, dass das etwas mit LDN zu tun hatte, sondern mit der anstrengenden Situation und der Sorge um Ben.

Ab etwa 23 oder 24 Uhr kehrte endlich Ruhe ein. Danach konnten wir bis etwa fünf Uhr morgens schlafen. Für mich war das tatsächlich das erste Mal seit längerer Zeit, dass ich mehrere Stunden am Stück schlafen konnte.

Schmerzen

Schmerztechnisch hat sich im Vergleich zu gestern nichts verändert. Die Verbesserungen, die ich in den vergangenen Tagen beschrieben habe, scheinen im Moment stabil zu sein, ohne dass sich darüber hinaus etwas Neues entwickelt hat.

Rückblickend ist mir noch etwas aufgefallen

Im Laufe des gestrigen Tages ist mir bewusst geworden, dass ich zum ersten Mal seit vielen Wochen wieder die Energie hatte, Face-to-Camera-Content aufzunehmen. Es sind nur zwei kurze Videos geworden, aber allein, dass ich sie überhaupt aufgenommen habe, fühlt sich für mich wie ein kleiner Schritt an.

Außerdem konnte ich am Nachmittag noch Content bearbeiten. In den vergangenen Wochen war diese Tageszeit für mich meist nur noch von Erschöpfung geprägt. Häufig blieb mir nichts anderes übrig, als mich auf die Couch zu legen und den Rest des Tages irgendwie zu überstehen.

Ob diese Veränderung mit LDN zusammenhängt, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen. Es ist genauso gut möglich, dass andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Trotzdem möchte ich diese Beobachtung festhalten, weil sie sich deutlich von den vergangenen Wochen unterscheidet.

Mein Fazit nach Tag 5

Heute gibt es keine großen Veränderungen zu berichten. Dass der Schwindel und die starke Müdigkeit nach der Einnahme nicht erneut aufgetreten sind, beruhigt mich. Gleichzeitig zeigt mir dieser Tag, wie wichtig es ist, einzelne Beobachtungen nicht überzubewerten.

Die Veränderungen, die ich in den letzten Tagen beschrieben habe, scheinen im Moment stabil zu sein. Ob sie tatsächlich mit LDN zusammenhängen oder andere Ursachen haben, kann ich weiterhin nicht beurteilen. Genau deshalb dokumentiere ich meinen Verlauf Tag für Tag, damit am Ende nicht einzelne Eindrücke, sondern der gesamte Verlauf zählt.

Tag 6 - Es bleibt stabil

Dosierung: 1,20 ml LDN

Gestern Abend habe ich meine Dosis auf 1,20 ml LDN erhöht.

Von der Erhöhung habe ich diesmal unmittelbar nichts bemerkt. Weder Schwindel noch Übelkeit oder ungewöhnliche Müdigkeit sind aufgetreten.

Die Nacht

Kurz vor Mitternacht musste Ben noch einmal nach draußen. Danach brauchte ich eine ganze Weile, bis ich wieder einschlafen konnte.

Anschließend haben wir allerdings mehrere Stunden am Stück geschlafen, ungefähr bis halb sechs am Morgen. Damit war die Nacht zwar erneut unterbrochen, insgesamt habe ich aber deutlich mehr zusammenhängenden Schlaf bekommen als in vielen der vergangenen Nächte.

Schmerzen

Bei meinen Schmerzen gibt es heute nichts wesentlich Neues zu berichten. Die Veränderungen der vergangenen Tage sind weiterhin stabil.

Vor allem mein Hals fühlt sich nach wie vor etwas freier und weniger angespannt an. Die Schmerzen sind nicht verschwunden, aber diese eine „Schicht weniger“, die ich vor einigen Tagen mit dem Bild einer geschälten Zwiebel beschrieben habe, ist bisher nicht wieder zurückgekehrt.

Und ich merke, dass ich langsam anfange, genau diese Zeit zu genießen.

Nach so langer Zeit mit den Beschwerden ist es einfach angenehm, wenn sich der Hals für eine Weile etwas weniger angespannt und belastet anfühlt, unabhängig davon, ob ich heute schon sagen kann, warum das so ist.

Mein Fazit nach Tag 6

Heute gibt es tatsächlich nicht viel Neues zu berichten und auch das gehört zu diesem Erfahrungsbericht.

Die Dosissteigerung auf 1,20 ml habe ich bisher ohne auffällige Nebenwirkungen vertragen. Die bereits beschriebenen Veränderungen meiner Beschwerden sind stabil geblieben.

Ob sie tatsächlich auf LDN zurückzuführen sind, kann ich weiterhin nicht beurteilen. Im Moment möchte ich deshalb vor allem eines tun: beobachten und die Zeit genießen, in der sich mein Hals ein kleines bisschen freier anfühlt.

Tag 7 - Zum ersten Mal die volle Dosis

Dosierung: 1,50 ml LDN

Gestern Abend habe ich zum ersten Mal die mir verordneten 1,50 ml LDN eingenommen und damit meine vorgesehene Dosis erreicht.

Auch diese Erhöhung habe ich bisher ohne auffällige Nebenwirkungen vertragen. Kein Schwindel, keine Übelkeit und auch keine ungewöhnliche Müdigkeit. Eher im Gegenteil: Obwohl Ben am Abend zunächst ungewöhnlich ruhig war, blieb ich selbst länger wach und hatte nicht das Gefühl, besonders müde zu werden.

Die Nacht

Die Nacht wurde später durch Ben doch wieder sehr unruhig und mein Schlaf entsprechend mehrfach gestört. Deshalb lässt sich auch diese Nacht nur schwer dafür heranziehen, mögliche Veränderungen meines Schlafs durch LDN zu beurteilen.

Schmerzen und Globusgefühl

Bei meinen Schmerzen gibt es keine deutliche neue Veränderung. Der Zustand, den ich in den vergangenen Tagen beschrieben habe, ist weiterhin stabil.

Was mir inzwischen allerdings immer deutlicher auffällt, ist das Globusgefühl im Hals. Dieses ständige Empfinden, als würde etwas im Hals stecken, hängen oder stören, ist momentan deutlich weniger ausgeprägt.

Ob diese Veränderung auch unter Belastung bestehen bleibt, kann ich noch nicht beurteilen. Gerade beim Singen zeigt sich bei mir häufig sehr deutlich, wie mein Hals auf Belastung reagiert. Das möchte ich deshalb bei Gelegenheit ausprobieren und beobachten.

Meine Energie

Inzwischen fällt mir noch eine weitere Veränderung auf: Meine Energie fühlt sich stabiler an.

Vor wenigen Tagen habe ich bereits beschrieben, dass ich zum ersten Mal seit Wochen wieder Face-to-Camera-Videos aufnehmen und später am Tag sogar noch Content bearbeiten konnte.

Mittlerweile merke ich aber noch etwas anderes. Ich verspüre wieder mehr Energie und auch den inneren Impuls, Dinge anzupacken und zu bewegen. Heute habe ich zum Beispiel begonnen, meinen anstehenden Vortrag intensiv zu planen und inhaltlich auszuarbeiten.

Noch vor kurzer Zeit fühlten sich solche Aufgaben für mich energetisch völlig unerreichbar an. Nicht, weil ich keine Ideen oder keine Lust darauf hatte, sondern weil schlicht die Kraft dafür fehlte.

Auch hier möchte ich nach einer Woche noch nicht behaupten, dass diese Veränderung durch LDN entstanden ist. Aber sie ist deutlich genug, dass ich sie in meinem Verlauf festhalten möchte.

Mein Fazit nach Tag 7

Nach einer Woche habe ich nun erstmals meine vollständige Dosis von 1,50 ml LDN erreicht.

Die Dosissteigerungen habe ich insgesamt gut vertragen. Einzelne Auffälligkeiten wie Schwindel, starke Müdigkeit oder intensivere Träume sind aufgetreten, haben sich bislang aber nicht dauerhaft fortgesetzt.

Bei meinen Schmerzen möchte ich weiterhin vorsichtig mit jeder Bewertung sein. Was sich jedoch seit einigen Tagen hält, ist das Gefühl eines freieren, weniger angespannten Halses. Auch das Globusgefühl ist derzeit deutlich reduziert.

Hinzu kommt inzwischen die Beobachtung, dass sich meine Energie stabiler anfühlt und ich wieder Dinge angehen kann, die in den vergangenen Wochen kaum vorstellbar waren.

Ob und welche dieser Veränderungen tatsächlich mit LDN zusammenhängen und ob sie bestehen bleiben, lässt sich nach einer Woche noch nicht sagen.

Aber es sind Veränderungen, die ich wahrnehme. Und genau deshalb gehören sie in diesen Erfahrungsbericht.

Tag 8 und Fazit nach der ersten Woche mit LDN

Aktuelle Dosierung: 1,50 ml LDN

Eine komplette Woche mit Low Dose Naltrexon liegt hinter mir.

Heute gibt es keine besondere neue Veränderung zu berichten. Die Situation fühlt sich im Wesentlichen so an wie in den vergangenen Tagen. Und vielleicht ist genau deshalb jetzt ein guter Zeitpunkt für ein erstes Zwischenfazit.

Wenn ich auf diese erste Woche zurückblicke, ist tatsächlich mehr passiert, als ich erwartet hatte.

Bei meinen Recherchen vor Beginn der Behandlung war ich immer wieder darauf gestoßen, dass LDN Zeit brauchen kann und mögliche Veränderungen häufig erst nach mehreren Wochen beurteilt werden können. Deshalb hatte ich mich innerlich eigentlich darauf eingestellt, in der ersten Zeit überhaupt nicht viel zu bemerken.

Umso mehr überrascht mich mein bisheriger Verlauf.

Meine Schmerzen sind nicht verschwunden. Aber mein Hals fühlt sich seit einigen Tagen freier und weniger angespannt an. Das brennende Gefühl ist deutlich weniger präsent und auch das Globusgefühl hat sich reduziert.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Energie etwas stabiler geworden ist. Ich konnte wieder Dinge tun und planen, die sich in den Wochen zuvor energetisch teilweise völlig unerreichbar angefühlt hatten.

Auch die innere Ruhe, die mir bereits sehr früh aufgefallen ist, war an mehreren Tagen bemerkenswert, auch wenn ich nach wie vor nicht weiß, ob sie überhaupt etwas mit LDN zu tun hat.

Eine interessante Beobachtung bei der Akupunktur

Gestern hatte ich außerdem eine Akupunkturbehandlung.

Dabei ist mir aufgefallen, dass sich meine unmittelbare Schmerzempfindlichkeit offenbar nicht verändert hat. Die Nadeln im Bereich meines Genicks empfand ich genauso schmerzhaft wie sonst auch.

Das finde ich deshalb interessant, weil es für mich zeigt, dass ich nicht plötzlich grundsätzlich weniger Schmerz wahrnehme. Die Veränderungen, die ich beispielsweise in meinem Hals beschreibe, fühlen sich für mich spezifischer an.

Was das bedeutet, kann und möchte ich daraus allerdings nicht ableiten. Es ist zunächst einfach eine weitere Beobachtung.

Was bleibt nach Woche 1?

Ich bin mit der Hoffnung auf eine Reduzierung meiner chronischen Schmerzen in diese Behandlung gestartet. Verbesserungen meiner Erschöpfung oder meiner kognitiven Belastbarkeit wären für mich eher ein zusätzliches Geschenk gewesen.

Nach einer Woche kann ich selbstverständlich noch nicht sagen, ob LDN langfristig etwas verändern wird.

Aber ich kann sagen: Ich habe in dieser ersten Woche mehr Veränderungen wahrgenommen, als ich erwartet hatte.

Jetzt beginnt für mich eigentlich der spannendere Teil. Die Dosierung liegt bei den vorgesehenen 1,50 ml und wird nicht mehr jeden Abend verändert.

Bleibt der jetzige Zustand stabil?

Verbessert sich noch etwas?

Verschwinden die Veränderungen vielleicht wieder?

Oder zeigt sich erst in den kommenden Wochen, was LDN tatsächlich für mich bewirken kann?

Genau das werde ich weiter dokumentieren.

Tag 9 - Jetzt heißt es abwarten

Dosierung: 1,50 ml LDN

Heute gibt es tatsächlich nicht viel Neues zu berichten.

Ich nehme weiterhin 1,50 ml LDN und habe derzeit keine Nebenwirkungen, die mir auffallen.

Auch bei meinen Beschwerden hat sich seit dem Wochenfazit nichts Wesentliches verändert. Das Entscheidende ist für mich allerdings: Die Veränderungen der vergangenen Tage sind stabil geblieben und haben sich bisher nicht wieder zurückgebildet.

Mein Hals fühlt sich weiterhin freier und weniger angespannt an, das Globusgefühl ist nach wie vor reduziert und auch meine Energie empfinde ich weiterhin als stabiler als vor Beginn der Einnahme.

Es ist also weder deutlich besser noch wieder schlechter geworden.

Und jetzt?

Im Grunde beginnt für mich jetzt eine neue Phase: abwarten und beobachten.

Ich habe meine vorgesehene Dosierung von 1,50 ml erreicht und möchte zunächst nichts weiter verändern. Jetzt interessiert mich vor allem, was in den kommenden Wochen passiert.

Bleibt der bisherige Zustand bestehen? Verändert sich noch etwas? Kommen weitere Veränderungen hinzu oder pendelt sich mein Zustand auf diesem Niveau ein?

Gerade weil ich vor Beginn meiner Behandlung immer wieder gelesen habe, dass mögliche Effekte von LDN teilweise erst nach mehreren Wochen beurteilt werden können, bin ich gespannt, ob sich mein bisheriger Verlauf noch weiterentwickelt.

Ab jetzt nicht mehr täglich

Die erste Phase meiner LDN-Einnahme wollte ich bewusst Tag für Tag dokumentieren. Gerade am Anfang war mir wichtig festzuhalten, wie ich die einzelnen Dosierungen vertrage, ob Nebenwirkungen auftreten und ob ich erste Veränderungen wahrnehme.

Diese Phase ist nun erst einmal abgeschlossen.

Deshalb werde ich diesen Erfahrungsbericht ab jetzt nicht mehr zwangsläufig täglich, sondern in etwas größeren Abständen aktualisieren, oder dann, wenn es tatsächlich etwas Neues zu berichten gibt.

Natürlich werde ich auch festhalten, wenn über längere Zeit alles unverändert bleibt. Aber ich möchte nicht jeden Tag einen neuen Abschnitt schreiben, nur um zu dokumentieren, dass es seit gestern keine Veränderung gegeben hat.

Der Bericht bleibt also fortlaufend und aktuell. Die Abstände zwischen den Einträgen dürfen ab jetzt nur ein bisschen größer werden.

Und jetzt heißt es: abwarten, beobachten und schauen, was die nächsten Wochen bringen.

LDN - eine Veränderung, mit der ich nicht gerechnet hatte

Dosierung: 1,50 ml LDN

Seit meinem letzten Eintrag sind ein paar Tage vergangen. Genau das war ja der Plan: nicht mehr täglich zu schreiben, wenn es eigentlich nichts Neues zu berichten gibt.

Heute möchte ich aber wieder etwas festhalten.

Die vergangene Nacht war die ruhigste Nacht seit Wochen. Ich musste mit Ben nur einmal aufstehen und wir konnten insgesamt deutlich besser schlafen als in der vergangenen Zeit.

Natürlich spielt der bessere Schlaf eine Rolle dabei, wie ich mich heute fühle. Trotzdem fällt mir inzwischen etwas auf, das sich nicht nur auf diesen einen Morgen beschränkt:

Meine Energie fühlt sich stabiler an.

Heute Morgen konnte ich mit Ben eine für unsere Verhältnisse ziemlich große Runde laufen. Und während des Spaziergangs hatte ich sogar noch die Energie, meine Beinhebeübungen zu machen.

Vor einigen Wochen wäre allein die Vorstellung davon ziemlich weit weg gewesen. Seit Wochen konnte ich auch nicht mehr ins Gym.

Vielleicht geht es gerade gar nicht nur um die Schmerzen

Ich bin mit LDN gestartet, weil ich mir eine Reduzierung meiner chronischen Schmerzen erhofft habe.

Und genau deshalb überrascht mich gerade etwas anderes.

Ich habe zunehmend den Eindruck, dass sich möglicherweise stärker etwas an meinem Energiehaushalt verändert.

Es ist nicht dieses Gefühl von plötzlich grenzenloser Energie. Eher fühlt es sich so an, als wäre meine Energie verlässlicher und stabiler geworden. Ich kann wieder etwas tun und habe danach nicht sofort das Gefühl, dass überhaupt nichts mehr geht.

Auch innerlich fühle ich mich seit Beginn der Einnahme immer wieder ruhiger. Weniger gereizt, weniger schnell genervt und insgesamt mehr bei mir.

Ob das tatsächlich mit LDN zusammenhängt, kann ich weiterhin nicht sagen. Gerade die vergangene Nacht war deutlich besser als die Nächte zuvor, und natürlich kann allein mehr Schlaf einen erheblichen Unterschied machen.

Aber inzwischen taucht diese Beobachtung immer wieder auf. Deshalb gehört sie für mich in diesen Erfahrungsbericht.

Singen als kleiner Belastungstest

Gestern hatte ich außerdem wieder Gesangsunterricht.

Nach dem Singen sind diesmal Halsschmerzen aufgetreten. Sie waren also nicht vollständig verschwunden. Allerdings empfand ich sie als weniger ausgeprägt als normalerweise nach dem Singen.

„Abgedämpft“ trifft es für mich nicht ganz. Es war eher so, dass die Schmerzen zwar da waren, aber nicht dieselbe Intensität erreicht haben, die ich von meinem Hals sonst kenne.

Auch das möchte ich weiter beobachten. Gerade das Singen ist für mich ein guter Vergleich, weil ich ziemlich genau weiß, wie mein Hals normalerweise auf diese Belastung reagiert.

Und die Schmerzen?

Bei meinen Schmerzen gibt es derzeit keine vergleichbar große neue Veränderung. Die Verbesserungen, die ich bereits beschrieben habe, sind weiterhin stabil.

Mein Hals fühlt sich nach wie vor freier an und auch das Globusgefühl ist reduziert.

Aber wenn ich mich heute frage, was mir seit Beginn mit LDN momentan am deutlichsten auffällt, dann lautet meine Antwort überraschenderweise nicht Schmerzreduktion.

Es ist die stabilere Energie.

Und ausgerechnet damit hatte ich zu Beginn am wenigsten gerechnet.

Ich werde weiter beobachten, ob dieses Gefühl bestehen bleibt und ob es sich auch an Tagen zeigt, an denen die Nacht wieder schlechter ist. Denn genau dann wird es für mich besonders interessant.

Tag 16

Gut zwei Wochen später – was bleibt?

Dosierung: 1,50 ml LDN

Seit meinem letzten Eintrag sind wieder ein paar Tage vergangen. Ich nehme weiterhin 1,50 ml LDN und vertrage die Dosierung gut. Auffällige Nebenwirkungen habe ich derzeit nicht.

Nach gut zwei Wochen zeichnet sich langsam ab, welche der Veränderungen aus den ersten Tagen geblieben sind.

Schmerzen

Meine Schmerzen sind nicht verschwunden. Mein Hals fühlt sich aber weiterhin freier und weniger angespannt an und auch das Globusgefühl ist nach wie vor deutlich reduziert.

Beim Singen können weiterhin Halsschmerzen auftreten. Zuletzt waren sie allerdings weniger stark ausgeprägt, als ich es normalerweise kenne.

Energie

Die für mich überraschendste Beobachtung bleibt meine Energie.

Ich habe LDN wegen meiner chronischen Schmerzen begonnen, nicht mit der Erwartung, dass sich meine Erschöpfung verändert. Trotzdem fühlt sich meine Energie weiterhin stabiler an.

Ich kann wieder mehr Dinge angehen und mich länger mit ihnen beschäftigen. Meine Erschöpfung ist damit keineswegs verschwunden, aber ich habe im Alltag wieder etwas mehr Spielraum.

Nach gut zwei Wochen

Es gibt momentan keine spektakuläre neue Veränderung. Viel interessanter finde ich inzwischen, dass einige der frühen Beobachtungen nicht wieder verschwunden sind.

Mein Hals fühlt sich freier an, das Globusgefühl ist reduziert und meine Energie stabiler.

Ob sich in den kommenden Wochen noch mehr verändert, bleibt abzuwarten.

Aber im Moment gilt: Es ist etwas geblieben.

Tag 19

Eine neue Beobachtung bei meinen Schmerzen

Dosierung: 1,50 ml LDN

Seit meinem letzten Eintrag ist mir etwas Neues aufgefallen, das ich für meinen weiteren Verlauf festhalten möchte.

Gestern habe ich erstmals erst am Abend bemerkt, dass ich meine üblichen Schmerzmittel an diesem Tag noch nicht genommen hatte. Im weiteren Verlauf des Abends waren meine Schmerzen allerdings wieder deutlich vorhanden und auch das Globusgefühl war ausgeprägt.

Heute ist mir erneut erst später aufgefallen, dass ich noch nicht an meine Schmerzmedikation gedacht hatte. Nachdem ich inzwischen einiges gesprochen habe, sind die Beschwerden im Hals jedoch wieder deutlich spürbar.

Für mich ist deshalb wichtig, diese Beobachtung nicht mit Schmerzfreiheit gleichzusetzen. Meine chronischen Beschwerden bestehen weiterhin und werden insbesondere bei Belastung deutlich spürbar. Auch das Globusgefühl ist nicht verschwunden.

Neu ist lediglich, dass es in den vergangenen beiden Tagen Phasen gab, in denen die Beschwerden offenbar nicht unmittelbar dazu geführt haben, dass ich an die Einnahme meiner Schmerzmedikation gedacht habe.

Ob und in welchem Zusammenhang diese Beobachtung mit LDN steht, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen. Ich werde deshalb weiter beobachten, ob sich daraus überhaupt ein wiederkehrendes Muster entwickelt.

Tag 35

Die ersten Tage nach der Dosiserhöhung

Aktuelle Dosierung: 1,75 ml LDN

Vor einigen Tagen habe ich nach längerer Zeit mit einer konstanten Dosierung von 1,50 ml LDN erstmals meine Dosis erhöht.

Auslöser dafür waren deutlich stärkere Schmerzen, insbesondere im Bereich des unteren Nackens und am Übergang zur Brustwirbelsäule. Meine sonstige Schmerzmedikation hatte ich über längere Zeit auf einem vergleichsweise niedrigen und konstanten Niveau halten können.

Aufgrund der akuten Verschlechterung habe ich meine reguläre Schmerzmedikation zunächst erhöht, ohne dadurch eine für mich erkennbare Verbesserung der Schmerzen zu erreichen.

Am 1. September nahm ich deshalb erstmals 1,75 ml LDN ein.

Wie haben sich die Schmerzen entwickelt?

Heute, einige Tage nach der ersten Erhöhung, sind meine Schmerzen wieder deutlich weniger ausgeprägt.

Momentan empfinde ich sie ungefähr auf dem Niveau, auf dem sie sich bereits vor dieser stärkeren Schmerzphase eingependelt hatten. Auch meine sonstige, vergleichsweise geringe Schmerzmedikation reicht mir derzeit wieder aus.

Zwischenzeitlich hatte ich außerdem einen Termin bei meiner Osteopathin. Auch das ist für die Einordnung wichtig, denn natürlich kann ich nicht beurteilen, welchen Anteil die osteopathische Behandlung an der jetzigen Veränderung möglicherweise hat.

Genauso wenig kann ich nach wenigen Tagen sagen, ob die Verbesserung mit der Erhöhung von LDN zusammenhängt. Dafür ist der Zeitraum viel zu kurz und es gibt mehrere mögliche Einflussfaktoren.

Deshalb möchte ich aus der zeitlichen Abfolge ausdrücklich keine Ursache ableiten.

Für meinen Langzeitbericht ist aber wichtig festzuhalten: Die deutliche Schmerzverschlechterung der vergangenen Tage besteht momentan nicht mehr.

Ob dieser Zustand stabil bleibt und wie sich die Dosierung von 1,75 ml langfristig für mich entwickelt, werde ich weiter beobachten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Sicherheitsüberprüfung

Ungültiger Captcha-Code. Versuchen Sie es erneut.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.